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CMW – Christlicher Missionsverein Würzburg e.V.

Nairobi / Kenia

Christian Pahl berichtet

Unser Nairobi-Projekt hat vorwiegend Kinder und Jugendliche aus den Slums in Nairobi im Blick. Zwei Gemeinden, mit denen Christian Pahl seit längerem in engem Kontakt steht, fungieren vor Ort als Partner und sorgen für den zuverlässigen und nachhaltigen Einsatz aller Spenden.

Die eine Gemeinde am Rande des Ngong Slums wird von Pastorin Elizabeth geleitet, die unweit der kleinen „Kirche“ (ein einfacher Raum mit Plastikstühlen) wohnt. Elizabeth betreibt eine kleine Näherei, wo sie Kurse anbietet.

Die andere Gemeinde leitet Pastor Elijah, der die Arbeit in der Kirche ehrenamtlich macht. Er wohnt zusammen mit seiner Frau und seinen drei Töchtern auf insgesamt ca. 20 Quadratmetern Raum. Beruflich verkauft Elijah gebrauchte Kleidungsstücke auf der Straße. Für zwei seiner Töchter kann auch Elijah die Schule nicht ohne unsere Hilfe finanzieren.

Kinder in Nairobi freuen sich über eine Lieferung von Reis

Das Narobi-Projekt ist unterteilt in drei Hauptarme, für die auch separat gespendet werden kann

1. Schulförderung

Hilfe zur Selbsthilfe ist unser Fernziel. Deshalb investieren wir in die Zukunft – die Zukunft von Kindern. Denn nur mit einem Schulabschluss haben diese Chancen auf einen sicheren Beruf, um selbst einmal für ihre Familien zu sorgen.

Viele der Kinder sind sehr begabt – aber die Eltern können das Schulgeld nicht selbst aufbringen (die meisten Eltern verdienen – falls sie einen Job haben – pro Stunde lediglich einen kleinen Centbetrag). Das Schulgeld beträgt umgerechnet 1 Euro/ Tag, also 30 Euro im Monat. Rund 60 Kinder sind Teil des Schulprojekts. Bisher können davon erst weniger als 20 unterstützt werden. Schenke mit uns zusammen Hoffnung für die Zukunft!

2. Drogenprävention und Straßenkinderhilfe

In den Slums leben viele Jugendliche und junge Erwachsene auf der Straße. Nicht wenige von ihnen sind drogenabhängig (Alkohol, Klebstoff u.a.). Die Sucht ist oftmals eine Folge von Langeweile – die aufgrund von fehlendem Schulgeld und Arbeitslosigkeit entsteht.

Die Pastoren und ihre Mitarbeitenden kümmern sich um diese Jugendlichen: Sie verbringen Zeit mit ihnen, hören zu und suchen Beschäftigung für sie. So gibt es schon eine Fußballmannschaft, die zum größten Teil aus Straßenjungen besteht. Zurzeit wird mit Hilfe unseres Projektes ein Gebäude gebaut, in dem Straßenkinder einfache Berufe (wie Näher, Teppichmacher, Friseur usw.) erlernen können – und auch eine Notbleibe für die Nacht haben.

3. Essensverteilung

In einigen Familien sind die Eltern oder das alleinerziehende Elternteil arbeitslos. Die Pastorin geht deshalb regelmäßig durch die Slums und bringt den Menschen Essen, von denen sie weiß, dass sie es sich nicht oder kaum leisten können. Auch eine einfache medizinische Versorgung wird mit diesen Spenden in dringenden Fällen ermöglicht.

1 kg Reis kostet etwa 1 Euro, ebenso wie 500 g Bohnen. 1 Liter Öl kosten 2,50 Euro, 1 kg Maismehl 50 Cent, 15 Bananen kosten 90 Cent. Ihr seht: Jeder Euro zählt.

Wir sind sehr dankbar für jede Art von Spenden

Diese können über das unten angegeben Konto des cmw getätigt werden. Im Betreff kann auf Wunsch der gewünschte Zweck der Spenden angegeben werden. Eine offizielle Spendenbescheinigung wird per Post zugeschickt – Adresse bitte nicht vergessen.

Bei Fragen und weiteren Informationen kontaktiert uns gerne:

christianpahl[at]t-online.de

Ein fröhlich lachender Junge in Nairobi
 
   
Bankverbindung: Postbank Hannover
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